24. Nov. 2010, 14 Uhr: "Satellitennavigation für Sicherheit und Rettung"
In Österreich kommt es häufig zu Unfällen im alpinen Bereich. Oft werden Einsatzkräfte bei Lawinenabgängen,
Vermisstensuche und Kletterabstürzen zur Hilfe gerufen - meist zählt bei der Suche und Rettung von Menschen jede Sekunde. Bei Katastropheneinsätzen muss ebenfalls rasch gehandelt werden um Menschenleben retten zu können.
Verschiedene Unternehmen und Forschungseinrichtungen entwickeln satellitengestützte Einsatzleitsysteme,
um eine schnellere und effektivere Vorgehensweise bei Rettungseinsätzen zu ermöglichen.
Diese Systeme verbinden meist hochgenaue satellitengestützte Positionsbestimmung mit terrestrischen Ortungshilfen und situationsabhängigen Sensorsystemen. Bei der Verortung von Rettungskräften wird auf globale Satellitennavigationssysteme gesetzt, zu denen neben GPS auch das russische GLONASS und das zukünftige europäische Galileo zählen.
Das GATE Testbed in Berchtesgaden ermöglicht bereits heute die Positionsbestimmung anhand von simulierten Galileo Signalen. Dadurch können bereits im Vorfeld Empfängertechnologien, Anwendungen und zusätzliche Mehrdienste für Galileo entwickelt und unter realistischen Bedingungen getestet werden.
Im Rahmen der Veranstaltung informieren Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft über Einsatzmöglichkeiten der Satellitennavigation im Bereich Sicherheit und Rettung und präsentieren erfolgreich umgesetzte Projekte.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos!
Das Programm: download
Die Anmeldung: download oder per Mail: gmunden(at)tzs.at oder Tel. 07612 9003

